Medizinstudium in Wien an der MedUni Wien

Die MedUni Wien zählt zu den renommiertesten Spitzenuniversitäten in Europa und ist zugleich mit ca. 8.000 Studenten die größte Medizinische Fakultät in Österreich. Die Universität ist zentral in der Landeshauptstadt Österreichs gelegen und bietet die Diplomstudiengänge Humanmedizin und Zahnmedizin an. Wenn Sie ein Medizinstudium in Wien absolvieren haben Sie die Eintrittskarte zu einer internationalen Medizinkarriere.

Innerhalb von 12 Semestern können Studierende hier ihr Diplomstudium im Fach Human- bzw. Allgemeinmedizin absolvieren. Die Dauer für das Studium der Zahnmedizin beträgt ebenfalls 12 Semester. Da die Hochschulen keine Studiengebühren erheben, ist es für Studenten, die in Österreich Medizin studieren möchten, vergleichsweise günstig dort ihr Studium zu absolvieren.

Das Medizinstudium in Wien dient der wissenschaftlichen Vorbildung für den ärztlichen Beruf in allen Fachrichtungen – sowie theoretisch als auch praktisch. Das Medizinstudium in Wien setzt sich zum Ziel, die Absolventen zu handlungskompetenten Doktoren der gesamten Medizin (Dr. med.univ.) auszubilden.

Durch die Vermittlung umfassender Kenntnisse – mit einem hohen Stellenwert des praxisorientierten Unterrichts – und eine frühe Auseinandersetzung mit konkreten medizinischen Fragestellungen, wie z.B. dem Wissen über geschlechterspezifische Unterschiede (Gender Medicine), wird für die Absolventen mit dem Medizinstudium in Wien eine breite Bildung mit fundierter Handlungskompetenz angestrebt.

Das Medizinstudium in Wien schafft also beste Voraussetzungen für den Eintritt in das Berufsleben und optimale Grundlagen für die postpromotionelle Ausbildung in allen ärztlichen Fachbereichen.

Die Schwerpunkte des Medizinstudiums in Wien: die Gestaltung des Curriculums für das Studium der Humanmedizin ist von folgenden Leitlinien getragen: Fächerintegration, Problemorientierung, methodengeleitetes Prüfen, Berechnung der Ausbildungskapazität, Evaluation und Qualitätskontrolle. Damit eine postpromotionelle Ausbildung, wie z.B. zum Arzt für Allgemeinmedizin oder eine spezielle Fachrichtung, angetreten werden kann, müssen die AbsolventInnen über intellektuelle, praktische und zwischenmenschliche Befähigungen verfügen. Dieses Qualifikationsprofil umfasst die Bereiche Wissen und Verständnis, klinische Fertigkeiten und Fähigkeiten, kommunikative Kompetenzen, ärztliche Haltung und berufsrelevante Kompetenzen.

So läuft das Medizinstudium in Wien ab: all diese Faktoren werden den Studierenden in zwölf Semestern gelehrt, inklusive der Absolvierung von Famulaturen (Praktika) für 18 Wochen und des Klinisch-Praktischen Jahrs für 48 Wochen. Der Umfang von Vorlesungen und sonstigen Pflichtlehrveranstaltungen wird in Semesterstunden angegeben. Entsprechend der Dauer eines Semesters (15 Wochen) bedeutet „eine Semesterstunde“ 15 Mal eine akademische Unterrichtsstunde à 45 Minuten.

Der Unterricht im ersten und zweiten Studienabschnitt findet in zeitlich und inhaltlich strukturierten, aufeinander aufbauenden Themenblöcken statt. Im ersten und zweiten Studienabschnitt werden außerdem klinische Fertigkeiten und Fähigkeiten im Kleingruppenunterricht von Beginn des Studiums an trainiert. Die hier bearbeiteten Lerninhalte werden im dritten Studienabschnitt mit der Zielsetzung vertieft, ein hohes Kompetenzniveau zu erreichen. Im dritten Studienabschnitt finden Klinische Praktika an den Stationen und Ambulanzen der Universitätskliniken sowie an von der Universität anerkannten Lehrkrankenhäusern und Lehrpraxen statt. Die Diplomarbeit ist parallel zu den Lehrveranstaltungen des 2. und 3. Studienabschnitts anzufertigen. Das Diplomstudium Humanmedizin an der MedUni Wien dauert 12 Semester und umfasst eine Gesamtstundenzahl von 241 Semesterstunden.

Ein Großteil der Stunden entfällt auf Pflichtfächer und ein geringer auf freie Wahlfächer. Innerhalb der Pflichtfächer sind wiederum ein bedeutender Teil der Semesterstunden für die klinisch-praktische Ausbildung und Wahlpflichtfächer vorgesehen. Im Laufe des Studiums sind 12 Wochen Famulaturen und das Klinisch-Praktische Jahr im Umfang von 48 Wochen zu absolvieren.

Das Studium ist in 3 Studienabschnitte gegliedert; davon umfasst der 1. Studienabschnitt zwei Semester, der 2. Studienabschnitt sechs Semester und der 3. Studienabschnitt vier Semester. Der Unterricht im ersten und zweiten Studienabschnitt ist in so genannte Themenblöcken eingeteilt. Die Blöcke werden von „Lines“ begleitet, das sind Praktika bzw. Seminare in Kleingruppen, mit dem Ziel spezielle Bezüge zum klinischen Unterricht herzustellen.

Als Zulassungsvoraussetzung gilt an der Universität Wien nicht die in Deutschland erreichte Abiturnote, sondern der Aufnahmetest MedAT. Der MedAT setzt sich aus vier Testteilen zusammen: einem Basiskenntnistest für medizinische Studiengänge, einem Testteil zum Textverständnis sowie zu kognitiven Fähig- und Fertigkeiten und einem Testteil zu sozialen Entscheidungen.

Die endgültige Zulassung erfolgt nach erfolgreichem Abschließen des MedAT in der Studienabteilung der Universität Wien. Besonders die naturwissenschaftlichen Basiskenntnisse lassen sich im Vorfeld gut trainieren. Mit unserem Vorsemester Medizin bereiten wir Sie auf den Aufnahmetest und auf Ihr Medizinstudium in Österreich vor.

Die Medizinische Universität Wien auf einen Blick

  • Ursprünglich im Jahr 1365 als Medizinische Fakultät der Universität Wien gegründet
  • Seit dem Jahr 2004 ist die MedUni Wien eine eigenständige Universität, unabhängig von der Uniersität Wien.
  • 8.000 Studierende
  • Insgesamt 5.500 Mitarbeiter
  • 3.600 wissenschaftliche Mitarbeiter, davon 477 Dozenten, 229 assoziierte Professoren/-innen und 133 Assistenzprofessoren/-innen
  • 30 Universitätskliniken und klinische Institute
  • Die MedUni Wien gehört zu den Top 50 besten medizinischen Universitäten der Welt.

Wien - Studentenleben in der Donaumetropole

Wien ist die größte Studentenstadt im deutschsprachigen Raum und europaweit eine der beliebtesten. Dabei zählen nicht nur Image und Qualität der Hochschulen selbst. Auf Studierende übt die Stadt eine fast magische Anziehungskraft aus, 2016 lernten bereits 195.337 Menschen an den Hochschulen der Hauptstadt. Auch insgesamt wächst die Stadt immer weiter, sie verzeichnet aktuell 1,85 Millionen Bewohner und steht kurz davor, die 1,9-Millionen-Marke zu erreichen. Was Wien als Studentenstadt so besonders macht, sind die Vorteile einer Großstadt kombiniert mit den Vorteilen einer großen Universität, die sich aber inmitten des städtischen und kulturellen Lebens befindet. So etwas findet man in dieser Konstellation selten. Viele Studierende entscheiden sich auch auf Grund der Lebensqualität für Wien. Urbanität verbindet sich mit viel Natur, mit den Öffentlichen Verkehrsmitteln sind die Studienorte gut zu erreichen und das Leben ist zwar nicht das günstigste, aber im Vergleich zu anderen Städten durchaus bezahlbar. Wobei die Mietpreise für Einzimmerwohnungen in Wien seit 2010 um bis zu 28 Prozent gestiegen sind. Für ein gutes Image sorgt auch die lange Tradition als Unistadt. Mit über 94.000 Studenten ist die Universität Wien eine der größten Hochschulen Europas und die älteste im deutschen Sprach- und Kulturraum. Gegründet 1365 als „Alma Mater Rudolphina“, blickt sie auf eine 652-jährige Geschichte zurück, ist weltweit angesehen und bringt bis heute etablierte Wissenschafter hervor. Gefüllte Hörsäle verdankt Wien auch den Studenten aus dem Ausland. An der Uni Wien machen diese rund ein Viertel aus, ein beträchtlicher Teil sind deutsche Staatsbürger. In ganz Österreich hat sich deren Zahl in den vergangenen zehn Jahren fast verdreifacht. Vorteile sind die gleiche Sprache und ähnliche Kultur, aber auch, dass sie hier unabhängig von Schulnoten studieren dürfen.

Zugleich ist Wien ist die Bundeshauptstadt Österreichs und eines der neun österreichischen Bundesländer. Mit über 1,8 Millionen Einwohnern ist das an der Donau gelegene Wien die bevölkerungsreichste Großstadt Österreichs, die zweitgrößte im deutschen Sprachraum sowie die sechstgrößte Stadt der Europäischen Union. Im Großraum Wien leben etwa 2,6 Millionen Menschen – das entspricht rund einem Viertel der österreichischen Gesamtbevölkerung.

Architektonisch ist Wien bis heute vor allem von den Bauwerken um die Wiener Ringstraße aus der Gründerzeit, aber auch vom Barock und Jugendstil geprägt. Durch seine Rolle als kaiserliche Reichshaupt- und Residenzstadt des Kaisertums Österreich ab 1804 wurde Wien im 19. Jahrhundert zu einem kulturellen und politischen Zentrum Europas. Als fünftgrößte Stadt der Welt zählte die Stadt um das Jahr 1910 über zwei Millionen Einwohner. Das historische Zentrum von Wien sowie das Schloss Schönbrunn gehören heute zum UNESCO-Weltkulturerbe. Mit jährlich rund sieben Millionen Touristen und rund 15 Millionen Gästeübernachtungen zählt Wien zu den zehn meistbesuchten Städten Europas.

Bereits beim Wiener Kongress 1814/15 spielte die Stadt eine bedeutende Rolle in der internationalen Diplomatie, die sie bis in die Gegenwart beibehalten hat. So ist Wien heute als internationaler Kongress- und Tagungsort Sitz von über 30 internationalen Organisationen, wie beispielsweise der OPEC, der IAEO und der OSZE, und zählt damit zu den Weltstädten. Das Büro der Vereinten Nationen in Wien (UNOV) beherbergt im Vienna International Centre (VIC) einen der vier Amtssitze der UNO, im Volksmund meist als UNO-City bezeichnet. Zudem gilt Wien als Stadt mit sehr hoher Lebensqualität. In der internationalen Mercer-Studie 2017, in der die Lebensqualität anhand von 39 Kriterien wie politische, wirtschaftliche, soziale und Umweltfaktoren in 230 Großstädten weltweit verglichen wurde, belegte Wien zum neunten Mal in Folge den ersten Rang.

Wien liegt am Ostrand der Alpen, am Übergang zum Alpenvorland im Osten, das zur Pannonischen Tiefebene leitet. Der Stadtkern erstreckt sich schon in der Ebene an der Donau, die westlichen Stadtteile im Wienerwald, der östlichsten Gebirgsgruppe der Nordalpen. Vom Wiener Stadtgebiet ist nur ein relativ kleiner Anteil verbaut. Etwa die Hälfte Wiens ist Grünland, größere Teile werden auch landwirtschaftlich genutzt.

Die Entwicklung zu einer der bedeutendsten und größten Städte Mitteleuropas verdankt Wien unter anderem seiner günstigen geographischen Lage zwischen Alpenostrand und pannonischem Raum und den historischen europäischen Achsen. Ein Studienplatz für ein Medizinstudium in Wien ist hochbegehrt und bietet Ihnen neben einer hervorragenden Ausbildung eine tolle Lebensqualität.

Wien auf einen Blick

  • Hauptstadt von Österreich, mit rund 1,8 Millionen Einwohnern ist es die größte Stadt des Landes, die zweitgrößte im deutschen Sprachraum sowie sechstgrößte Stadt in der EU.
  • Die beeindruckende Architektur Wiens ist vor allem durch die Gründerzeit, den Barock und den Jugendstil geprägt.
  • Zu den absoluten Highlights Wiens gehört das barocke Schloss Schönbrunn, eine der beliebtesten Touristenattraktionen Österreichs. Im Dezember 1996 wurde Schloß Schönbrunn anlässlich der 20. Sitzung des World Heritage Committees in das Verzeichnis des Weltkulturerbes der UNESCO aufgenommen.
  • Weitere wichtige Sehenswürdigkeiten sind: der Stephansdom, der Wiener Prater, Schloss Belvedere, der Tiergarten Schöbrunn, die Wiener Staatsoper, das Wiener Rathaus uvm.
  • Besonders berühmt ist Wien für seine Kaffeehäuser, deren Kultur in der gesamten Welt einzigartig ist.
  • Wien ist ein wahres Einkaufsparadies. Zu den beliebten Einkaufsorten zählen die Kärntner Straße in der Wiener Innenstadt mit ihren Boutiquen, die Mariahilfer Straße, der Kohlmarkt oder die Landstraßer Hauptstraße.