Medizinstudium in Hamburg an der Universität Hamburg

Die Universität Hamburg ist eine noch verhältnismäßig junge Universität, deren Wurzeln jedoch bis in den Anfang des 17. Jahrhunderts zurückreichen. Im Jahr 1613 wurde in Hamburg das „Akademische Gymnasium“ als Zwischenstufe zwischen Schule und Universität gegründet: In zwei Semestern sollte hier eher eine gewisse Allgemeinbildung vermittelt werden, ehe sich die Absolventen einem speziellen Studium widmeten. Diese Einrichtung wurde jedoch 1883 geschlossen, es blieb jedoch ein 1895 neugeordnetes „Allgemeines Vorlesungswesen“. Der Kaufmann Edmund Siemers stiftete das 1911 eingeweihte Vorlesungsgebäude an der später nach ihm benannten Allee. Heute dient es als „Hauptgebäude“ der Universität. Im Wintersemester 1913/14 wurden hier bereits 300 Kurse von 207 Dozenten abgehalten. Im 19. Jahrhundert entwickelten sich zahlreiche weitere wissenschaftliche Institute. Wichtige Stationen auf dem Wege zur Hamburger Universität waren die Gründung der „Hamburgischen Wissenschaftlichen Stiftung“ im Jahre 1907 und des Kolonialinstituts im Jahre 1908.

Die Stiftung machte sich die Anwerbung von Gelehrten und die Unterstützung von Forschungsreisen und wissenschaftlichen Publikationen zur Aufgabe. Das Institut bereitete angehende Kolonialbeamte auf ihre spätere Arbeit im Ausland vor. Die „Zentralstelle“ des Kolonialinstituts war als Dokumentations- und Informationszentrum für Fragen der gesamten überseeischen Welt tätig; ihr Nachfolger wurde das Hamburgische Welt-Wirtschafts-Archiv. Im Jahr 1919 wurde dann die „Hamburgische Universität“ gegründet.

Zunächst wurden vier Fakultäten geschaffen: Rechts- und Staatswissenschaften, Medizin, Philosophie, Naturwissenschaften. Die Voraussetzungen für die Errichtung der Medizinischen Fakultät waren in dem gut ausgestatteten Krankenhaus in Eppendorf gegeben, das in der Zeit der großen Cholera-Epidemie Ende des 19. Jahrhunderts auch außerhalb Hamburgs einen guten Ruf erworben hatte. Seit 1945 nannte sich die Universität dann „Universität Hamburg“. Die Zahl der Fakultäten der im November 1945 wiedereröffneten Hochschule erhöhte sich 1954 auf sechs. Diese sechs Fakultäten wurden im Jahr 1969 zunächst in 15 Fachbereiche aufgeteilt. Im Laufe der Jahre erhöhte sich deren Zahl auf 19. Durch die Zusammenlegung der beiden rechtswissenschaftlichen Fachbereich im Sommersemester 1998 verfügt die Universität nun über 18 Fachbereiche. Hinzu kommen sieben sogenannte senatsunmittelbare Einrichtungen, acht fachübergreifende Studieneinrichtungen und vier Hochschulübergreifende Studiengänge.

Bereits Ende der fünfziger bis Mitte der sechziger Jahre erfolgte der Ausbau des Universitätskampus im Von-Melle-Park nahe der Außenalster im Herzen der Stadt. Eine Reihe weiterer großer Gebäude im Campus-Bereich erhielt die Universität in den Jahren 1974 und 1975. Weitere Einrichtungen der Universität befinden sich in anderen Stadtteilen; das Universitätsklinikum in Eppendorf, der neue Botanische Garten und das Institut für Allgemeine Botanik in Flottbek, das Institut für Hydrobiologie und Fischereiwissenschaft in Altona in der Nähe von Hafen und Elbe, die Sternwarte in Bergedorf und einige Physikalische Institute in Bahrenfeld, wo auch das weltbekannte Deutsche Elektronensynchrotron (DESY) arbeitet.

Die Universität Hamburg hat auch in der Forschung die Nase vorn. Ihr Forschungsprofil umfasst exzellente Grundlagenforschung genauso wie anwendungsnahe Forschungs- und Transferprojekte. Die Forschung wird stark geprägt durch sieben Forschungsschwerpunkte und 16 Potentialbereiche. In der Nachwuchsförderung qualifizieren wir junge Wissenschaftler/innen in DFG-Graduiertenkollegs, zahlreichen Nachwuchsgruppen und durch Doktorandenprogramme in Kooperation u.a. mit außeruniversitären Forschungseinrichtungen. Auch in der europäischen Förderung sind Hamburger Forschende erfolgreich. Die Hamburger Forschung wurde außerdem durch zahlreiche Preise ausgezeichnet.

Die Universität Hamburg ist mit aktuell knapp 42.000 Studierenden (Stand Wintersemester 2016/17), unter ihnen sind ca. 4.800 internationale Studierende, die größte Universität in der Hansestadt und gleichzeitig auch die größte Forschungs- und Ausbildungseinrichtung in Norddeutschland sowie die fünftgrößte Universität in Deutschland. Der Hauptsitz der Universität befindet sich seit der Gründung 1919 im Stadtteil Rotherbaum. In acht Fakultäten bietet sie heute 150 Studiengänge an. In vielen internationalen Rankings wird die Universität Hamburg unter den führenden 200 Universitäten weltweit gelistet.

So läuft Ihr Medizinstudium in Hamburg ab: die moderne Medizin ist in ständigem Fortschritt begriffen – sowohl in den Grundlagenfächern als auch in den medizinischen Fachdisziplinen. Die praktischen Anforderungen an die Ärztinnen und Ärzte sowie die forschenden Medizinerinnen und Mediziner nehmen stetig zu. Um diesen Herausforderungen schon in der Ausbildung Rechnung zu tragen, hat die Medizinische Fakultät der Universität Hamburg den Modellstudiengang „Medizin – iMED“ konzipiert. Sein zentrales Leitprinzip ist die wissenschaftliche Orientierung – also die Vermittlung einer kritischen Haltung, von Problem- und Methodenbewusstsein, von Strukturierungsfähigkeit und Selbstständigkeit sowie der Fähigkeit zur Orientierung an Evidenzbasierter Wissenschaft. Die Ausbildung praktischer Fähigkeiten ist genauso Aufgabe wie die Förderung psychosozialer Kompetenzen, die für den Arztberuf unerlässlich sind. Hier bieten sich beste Voraussetzungen für ein Medizinstudium in Deutschland.

Durch gezielte Veränderungen im Lehrplan und die Umschichtung von Lehrveranstaltungen wird Raum geschaffen für ein stärker eigenbestimmtes Lernen. Die Inhalte können von den Studierenden verstärkt nach Interessenlage gewählt und vertieft werden. Das Medizinstudium in Hamburg integriert vom ersten Semester an theoretische, theoretisch-klinische und klinisch-praktische Aspekte, sodass Theorie und praktische Klinik durchgehend vernetzt werden können.

Mit der Restrukturierung des Studiengangs wurde zudem die Integration des eLearning verstärkt. Die Lehre wird nun durch Lerninhalte in einer neuen Lernumgebung unterstützt, etwa durch die Bereitstellung von Dateien, interaktiven Elementen wie Online-Prüfungsfragen und Foren. Der Studiengang Medizin umfasst zehn Fachsemester an der Universität sowie ein Praktisches Jahr (11. und 12. Fachsemester). Das Curriculum im integrierten Modellstudiengang iMED setzt sich aus zwei unabhängigen, aber sich ergänzenden Strängen von Pflichtveranstaltungen zusammen: dem Pflichtbereich (Kerncurriculum) und dem Wahlpflichtbereich (Wahlpflichtcurriculum/Second Tracks).

Während alle Studierenden den Pflichtbereich gleichermaßen durchlaufen, bestehen bei den Second Tracks Wahlmöglichkeiten zwischen verschiedenen angebotenen Veranstaltungsreihen. Dies ermöglicht schon im Studium eine erste Vertiefung individueller medizinischer Interessenlagen und somit eine Profilbildung. Die Fächer im Wahlbereich orientieren sich am Forschungsprofil der Fakultät und umfassen: Neurowissenschaftliche Forschung, Herz-Kreislauf-Forschung, Tumorforschung, Versorgungsforschung und Entzündungsforschung.

Jedes der ersten neun Fachsemester setzt sich in der Regel aus zwei sechswöchigen Modulen des Kernbereichs, einem zweiwöchigen Modul aus dem Wahlpflichtbereich sowie den Prüfungszeiträumen zusammen. Die Teilnahme an dem Modellstudiengang ist freiwillig und muss im Rahmen der Immatrikulation von allen künftigen Studierenden bestätigt werden. Studierende, die nicht an dem Modellstudiengang teilnehmen möchten, können über das Vergabeverfahren der „Stiftung für Hochschulzulassung“ (hochschulstart.de) in einem Regelstudiengang an anderen Universitäten studieren. Dies muss bereits bei der Bewerbung um einen Studienplatz von allen Bewerberinnen und Bewerbern berücksichtigt werden.

Zusätzlich ist im Rahmen des Medizinstudiums in Hamburg auch ein dreimonatiges Krankenpflegepraktikums im ersten Studienabschnitt vorgesehen. Der Krankenpflegedienst ist keine Zulassungsvoraussetzung, kann und sollte aber zumindest in Teilen vor Beginn des Medizinstudiums in Hamburg absolviert werden. Eine Bewerbung ist für Studienanfänger nur zu einem Wintersemester möglich.

Mittags werden die Studierenden, die z.B. ein Medizinstudium in Hamburg absolvieren ebenfalls gut versorgt. Die 13 Mensen wurden schon mehrmals durch das Deutsche Institut für Gemeinschaftsverpflegung ausgezeichnet. Gründe dafür sind die enorme Vielfalt des Speiseplanes und eine Ausrichtung auf das gesundheitliche Wohlbefinden der Gäste, zum Beispiel durch ein strenges Hygienekonzept.

Mit FitnessCard, SportsCard und SchwimmCard gibt es auch ein umfangreiches Sportangebot über den Hochschulsport der Uni Hamburg. Die Auswahl ist immens: 50 verschiedene Sportarten werden in über 250 Kursen angeboten. Zusätzlich gibt es Spezialkurse für die Sportarten Segeln, Rudern, Reiten, Kanu, Klettern, Golfen, Schwimmen und Tauchen. Mit Kanu- und Drachenboot ist sogar ein Sightseeing in Hamburg möglich.

Darüber hinaus gibt es viele weitere Service-Einrichtungen und Angebote für Studenten: ein von Studenten betriebenes Infocafé, einen Recycling-Shop, Obst und Gemüse in Bio-Qualität zu Studentenpreisen sowie eine Willkommenswoche für ausländische Studenten. Zudem gibt es neben der Staats- und Universitätsbibliothek noch 65 weitere Bibliotheken an den Fachbereichen und weiteren Einrichtungen. Ein tolles Angebot ist auch das Career Center, welches mittels Beratung und Coaching Studenten und Absolventen auf ihrem Weg in den Beruf unterstützt.

Die Bewerbungsfrist für internationale Studieninteressierte direkt an der Uni Hamburg reicht jeweils vom 1. Juni bis 15. Juli.

Die Universität Hamburg auf einen Blick:

  • Die Universität Hamburg ist eine noch junge Universität, mit Wurzeln bis ins 17. Jahrhundert
  • Die Universität Hamburg hat aktuell rund 42.000 Studierende, unter ihnen sind ca. 4.800 internationale Studierende
  • Sie ist die größte Universität in der Hansestadt
  • Gleichzeitig auch die größte Forschungs- und Ausbildungseinrichtung in Norddeutschland sowie die fünftgrößte Universität in Deutschland.
  • Der Hauptsitz der Universität befindet sich seit der Gründung 1919 im Stadtteil Rotherbaum.
  • In acht Fakultäten bietet sie heute 150 Studiengänge an.
  • In vielen internationalen Rankings wird die Universität Hamburg unter den führenden 200 Universitäten weltweit gelistet.
  • Um den Herausforderungen der modernen Medizin schon in der Ausbildung Rechnung zu tragen, hat die Medizinische Fakultät der Universität Hamburg den Modellstudiengang „Medizin – iMED“ konzipiert.
  • Sein zentrales Leitprinzip ist die die Vermittlung einer kritischen Haltung, von Problem- und Methodenbewusstsein, von Strukturierungsfähigkeit und Selbstständigkeit sowie der Fähigkeit zur Orientierung an Evidenzbasierter Wissenschaft.

Medizin studieren in Hamburg, der Hansestadt mit maximaler Lebensqualität

Die Stadt Hamburg ist Deutschlands „Tor zur Welt“. Als norddeutsches Bundesland grenzt der Stadtstaat Hamburg im Norden an Schleswig-Holstein und im Süden an Niedersachsen. Der Hamburger Hafen ist zum Meer hin offen, doch ist Hamburg 110 Kilometer von der Nordsee entfernt. Hamburg liegt in der norddeutschen Tiefebene, an der Einmündung der Alster und Bille in die Elbe. Mit aktuell cirka 1,86 Millionen Einwohnern ist Hamburg nach Berlin die zweitgrößte Stadt Deutschlands und die achtgrößte in der Europäischen Union. Mit einer Fläche von 755,3 Quadratkilometern ist Hamburg das zweitkleinste deutsche Bundesland.

Der Hamburger Hafen zählt zu den größten Häfen Europas. Durch den Hafen und den internationalen Flughafen ist Hamburg einer der wichtigsten Verkehrsknotenpunkte Europas. Zusätzlich hat Hamburg wirtschaftlich und wissenschaftlich vor allem im Bereich der Luft- und Raumfahrttechnik, der Biowissenschaften und der Informationstechnik, für die Konsumgüterbranche sowie für die Medienlandschaft und die Kultur- und Kreativwirtschaft eine bedeutende Stellung.

In Hamburg gibt es 19 staatlich anerkannte Hochschulen. Unter diesen befinden sich vier Universitäten. Die größte ist die Universität Hamburg mit dem Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE). Insgesamt werden in Hamburg mehr als 300 verschiedene Studiengänge angeboten, viele auch mit internationaler Ausrichtung. Unter den etwa 75.000 Studenten in der Hansestadt finden sich auch deshalb rund 9.000 internationale Studenten. Wie in vielen Unistädten ist auch in Hamburg freier Wohnraum ist knapp. Wer Glück hat und einen Platz im Studentenwohnheim ergattert, kann je nach Komfort ab 210 Euro pro Monat in einem möblierten Zimmer wohnen. Gute Wohnmöglichkeiten gibt es ansonsten nördlich der Elbe. Der Hauptgrund, warum junge Menschen in Hamburg studieren wollen, ist aber nicht nur die gute Universitätsbildung, sondern die hohe Lebensqualität. Der Hafen, St. Pauli mit der Ausgehmeile Reeperbahn, der Michel, der Elbstrand und die Alster, um nur einige der interessanten Ecken Hamburgs zu nennen. Und Hamburg bietet noch viel mehr. In Hamburg gibt es so viele Grünflächen, Türme und Kanäle wie in keiner anderen deutschen Stadt. Auch am begrünten Campus bieten sich viele Freizeitmöglichkeiten für Studenten. Die „PI-Alster“ lädt bei warmen Temperaturen zum Sonnenbaden ein. Man kann sich mit Freunden in zahlreichen Cafés und Kneipen, die sich rund um den Campus befinden, treffen. Auch lohnt sich ein kleiner Spaziergang zum Botanischen Garten gleich hinter dem Dammtorbahnhof.

In einer Großstadt wie Hamburg gibt es natürlich auch ein riesiges Angebot für abendliche Aktivitäten. Neben den klassischen Studentenkneipen an der Uni und in Altona gibt es etliche Cocktailbars. Die Reeperbahn ist weltweit bekannt, eine Topadresse für das abendliche Vergnügen. Hier gibt es Bars, Discotheken, gemütliche Eckkneipen und Clubs für jeden Geschmack. Unter Studenten ist auch das Schanzenviertel mit vielen einladenden Kneipen und Restaurants sehr beliebt.

Auch kulturell hat Hamburg einiges zu bieten. Schön gelegen ist die vor kurzem eröffnete Elbphilharmonie mitten am Hafen. Eine der berühmtesten deutschsprachigen Bühnen ist das Deutsche Schauspielhaus, welches sich in der Nähe des Hauptbahnhofs befindet. Auf der Reeperbahn befinden sich zudem noch das bekannte St.-Pauli-Theater und das Theater Schmidt’s Tivoli. Und auch die Hamburgische Staatsoper und das edle Literaturhaus lohnen sich für einen Besuch. Ebenfalls ist Hamburg berühmt für seine tollen Musicals. Beste Voraussetzung also für jeden, der neben seinem Medizinstudium in Hamburg auf seine Kosten kommen will.

Hamburg auf einen Blick:

  • Die Stadt Hamburg ist Deutschlands „Tor zur Welt“.
  • Mit aktuell cirka 1,86 Millionen Einwohnern ist Hamburg nach Berlin die zweitgrößte Stadt Deutschlands und die achtgrößte in der Europäischen Union.
  • Mit einer Fläche von 755,3 Quadratkilometern ist Hamburg das zweitkleinste deutsche Bundesland.
  • Der Hamburger Hafen zählt zu den größten Häfen Europas.
  • Durch den Hafen und den internationalen Flughafen ist Hamburg einer der wichtigsten Verkehrsknotenpunkte Europas.
  • Unter den etwa 75.000 Studenten in der Hansestadt sind rund 9.000 internationale Studenten.
  • Die bekanntesten Sehenswürdigkeiten in Hamburg sind: der Hafen, St. Pauli mit der Ausgehmeile Reeperbahn, der Michel, der Elbstrand und die Alster.
  • In Hamburg gibt es ein riesiges Angebot für abendliche Aktivitäten: klassische Studentenkneipen, Cocktailbars, Bars, Discotheken, gemütliche Eckkneipen und Clubs und Restaurants für jeden Geschmack.
  • Auch kulturell hat Hamburg ein großes Angebot, z.B. die neue Elbphilharmonie, das Deutsche Schauspielhaus, das bekannte St.-Pauli-Theater, das Theater Schmidt's Tivoli, die Hamburgische Staatsoper, das edle Literaturhaus und seine tollen Musicals.